Doppelinterview – Zwei US-Amerikaner bei der ASTech

Gaimersheim – Mit Tyler und Nicholas haben zwei Studenten vom Champlain College in Burlington/Vermont (USA) ein dreimonatiges Praktikum im Bereich Cyber Security bei der ASTech gemacht. Betreut wurden sie dabei von unserem Verantwortlichen für Funktionale Sicherheit Timo.
Auch wenn die ASTech bereits sehr international ist, sind Tyler und Nicholas die ersten amerikanischen Studenten bei der ASTech. Das fanden wir sehr spannend und haben sie spontan zum Gespräch eingeladen. Im Interview erzählen Beide über ihr Praktikum bei der ASTech, ihre konkreten Aufgaben und Verantwortlichkeiten und wie sie ihre Zeit bei der ASTech erlebt und wahrgenommen haben.

Redaktion: Hallo Ihr Beiden! Aus den USA ins beschauliche Gaimersheim. Das ist eine ganz schöne Strecke. Woher genau kommt Ihr ursprünglich und was studiert Ihr?
Nicholas: Ich stamme aus Topeka/Kansas und mache am Champlain College Burlington/Vermont ein Doppelstudium in Computer & Digital Forensics sowie in Networking & Cyber Security mit einer Spezialisierung auf den Fachbereich Ethical Hacking.
Tyler: Ich studiere gemeinsam mit Nicholas Computer & Digital Forensics, habe mich aber auf den Fachbereich Cyber Security spezialisiert. Gebürtig bin ich aus Nashua/New Hampshire.

Wie seid Ihr denn auf die ASTech aufmerksam geworden und wie ist der Bewerbungsprozess gelaufen?
Tyler: Die Firma ComCode aus München kam Ende 2018 an unsere Uni und hat nach Studenten gesucht, die Lust haben, ein Praktikum in einem Unternehmen in Deutschland zu machen. Das klang super spannend für mich.
Nicholas: Da die Option auf ein Praktikum im Ausland nach einer tollen Erfahrung klang, habe ich mich – genauso wie Tyler – bei ComCode beworben. Die haben unsere Lebensläufe dann an passende Firmen in Deutschland geschickt. Bei der ASTech sind sie bei Timo auf dem Tisch gelandet, der uns beide dann zu einem gemeinsamen Telefoninterview mit ComCode eingeladen hat. Das ist sehr gut gelaufen und so kamen schon kurze Zeit später die Angebote, die wir Beide zugesagt haben.
Vom ersten Kontakt bis zu unserem Start bei der ASTech am 20. Mai hat es keine sechs Monate gedauert. Also sehr schnell, professionell und routiniert.

Wie hat der Einstieg bei der ASTech geklappt? Seid Ihr schnell „angekommen“?
Tyler: Auf jeden Fall. Der Einstieg hat von Anfang an super funktioniert. Bei der ASTech ist eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre und die Infrastruktur – auch hinsichtlich des neuen Firmengebäudes – ist spitze. Ich habe einen eigenen, höhenverstellbaren Schreibtisch bekommen und alle Materialien, die ich zum Arbeiten brauche.
Das Kollegium ist toll: Jeder ist freundlich und aufgeschlossen und bemüht, mich mit Tipps auch über die Arbeit hinaus zu versorgen.
Nicholas: Ich kann mich Tyler nur anschließen. Bei der ASTech anzufangen, ist schnell, unkompliziert, offen und sehr herzlich. Da wird es Einem sehr leicht gemacht.

Welche konkreten Aufgaben hattet Ihr während Eures Praktikums bei der ASTech?
Tyler: Nicholas und ich waren ja im Team Qualität und Funktionale Sicherheit aufgehängt. Hier haben wir am Anfang zunächst eine Recherche hinsichtlich Industrie-Standards in Deutschland zum Thema Cyber Security gemacht. Als wir die notwendigen theoretischen Informationen alle beisammen hatten, haben wir mehrschichtige Interviews mit den Kollegen der verschiedenen Abteilungen geführt. In diesen ging es darum, rauszufinden, ob die ASTech‘ler in der Durchführung ihrer täglichen Arbeit mit Cyber Security Prozessen vertraut sind und diese berücksichtigen. Ihre Antworten haben wir zusammengefahren und den eingangs recherchierten Industrie-Anforderungen gegenüber gestellt. So konnten wir im nächsten Schritt eine tiefgehende Analyse erstellen über den aktuellen Cyber Security Status bei der ASTech und damit einhergehend Schwachstellen benennen und mögliche Bedrohungen aufzeigen.
Nicholas: Unsere komplette Arbeit inklusive der Empfehlung, dass die ASTech eine Roadmap mit einer konkreten Zeitschiene zur Umsetzung der Cyber Security Anforderungen braucht, haben wir in dieser Woche der gesamten Leiterschaft der ASTech vorgestellt. Nun ist es an ihnen, diese sukzessive umzusetzen.

Wie gefällt Euch die ASTech bzw. das Arbeiten bei der ASTech (Stichwort „Unternehmenskultur“)?
Nicholas: Abgesehen von dem spannenden Thema, was wir bearbeiten durften, hat mir besonders gut gefallen, dass ich an den zahlreichen Events teilnehmen durfte, die die ASTech für ihre Mitarbeiter jedes Jahr organisiert. Allein im Juni waren es drei Veranstaltungen: der Firmenlauf, das Teamevent sowie das Sommerfest. Das ist wirklich was Besonderes.
Tyler: Arbeiten bei der ASTech ist super. Jeder, aber wirklich Jeder ist total hilfsbereit und bemüht, dass wir uns gut aufgehoben und integriert fühlen – nicht nur beruflich, sondern auch privat. Da hier offensichtlich Jeder Englisch spricht, war es für uns nicht schwer, uns in die ASTech-Welt zu integrieren und arbeitsfähig zu sein. Auch ohne Deutsch sprechen zu können. Da merkt man einfach, dass die ASTech, obwohl Mittelständler, eine internationale Firma ist, die offen und aufgeschlossen ihren Mitarbeitern gegenüber agiert.

Fühlt Ihr Euch wohl bei uns?
Tyler und Nicholas (gleichzeitig): Ja! Definitiv!

Was unterscheidet das Arbeiten bei der ASTech vom Arbeiten in einem amerikanischen Unternehmen?
Nicholas: Ehrlich gesagt, finde ich nicht, dass es hier große Unterschiede gibt. Wie schon erwähnt, empfinde ich es als super einfach, mit den Kollegen in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Ähnlich wie bei uns daheim. Anders ist nur die Anzahl der Urlaubs- und Feiertage. Da gibt’s in Deutschland viel mehr als bei uns. Das ist ziemlich cool!
Tyler: Ich kann Nicholas nur beipflichten. Wie auch in den USA kann man bei der ASTech mit den Kollegen so ziemlich über alles reden. Dadurch, dass die ASTech ein mittelständisches Unternehmen ist, ist man gleich von Anfang an dabei und bekommt seine festen Aufgaben und darf eigenständig daran arbeiten. Das ist gut. Denn, wenn man eh nur drei Monate Zeit hat, möchte man gleich loslegen und keine Zeit verlieren.

Würdet Ihr wieder ein Praktikum bei der ASTech machen?
Tyler: Ja, klar. Einerseits finde ich, dass die ASTech thematisch gesehen ganz viel Potenzial hat und zum anderen habe ich – Dank der ASTech – die tolle Chance bekommen, in einer Industrie zu arbeiten, in der ich vorher noch nicht unterwegs war. Meine drei Monate hier waren also eine durchweg positive Erfahrung. Ich kann mir daher vorstellen, in Zukunft bei der ASTech zu arbeiten.
Nicholas: Aber sicher! Ich finde den Automobil-Sektor total spannend und sehe, dass dieser in puncto Cyber Security super viel Potenzial hat. Das macht es sehr interessant für mich. Wenn ich also nochmal die Chance bekäme, hier als Student oder sogar als Festangestellter zu arbeiten, würde ich das sofort wieder machen. Alle Erwartungen, die ich im Vorfeld hatte, wurden komplett erfüllt.

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Unsere beiden US-amerikanischen Studenten Nicholas (li.) und Tyler im Interview zu ihrem Praktikum bei der ASTech.