~150 selbstgenähte Mund-Nasen-Masken für den guten Zweck

Gaimersheim – Dass man auch aus einer schwierigen Situation etwas Positives machen kann, beweist unsere Kollegin Stefanie. Angetrieben vom Wunsch etwas Sinnstiftendes zu tun und zu helfen, haben sie und ihr Mann Sebastian die Zeit des CORONA-Lockdowns genutzt und sich an die Nähmaschine gesetzt, um Mund-Nasen-Masken zu nähen. Innerhalb von vier Wochen haben auf diese Weise gut 150 Stück in liebevoller Handarbeit hergestellt. Während etwa 25 Stück an Freunde, Bekannte und Verwandte verteilt wurden, ging das Gros, 125 Exemplare, an die gemeinnützige Initiative Pumpis für Herzis, auf die sie eine sehr gute Freundin zuvor aufmerksam gemacht hatte.

Teamwork und persönliches Engagement als Erfolgsgeheimnis
Um eine solche Menge an bunten, individuellen Mund-Nasen-Masken herstellen zu können, war Arbeitsteilung bei dem Power-Paar angesagt. So war Sebastian für den Zuschnitt des Stoffes zuständig und Stefanie für das Nähen. Bei ~150 Masken kamen sie so gemeinsam auf etwa 40 Stunden Arbeit und rund 50m verbrauchten Stoff. Diesen wiederum bezahlten sie gemeinsam mit dem darüber hinaus benötigten Einlagestoff und den Gummibändern aus eigener Tasche. Wenn sich ihre Freunde/Bekannte/Verwandte partout nicht davon abbringen ließen, ihre handgenähte Mund-Nasen-Maske doch mit einem kleinen Obolus zu vergüten, investierten die Beiden das Geld sofort wieder in neue „Masken-Materialien“ und die Nähmaschine wurde erneut angeschmissen. Unermüdlich und mit vollem Einsatz.

Wir finden diese Aktion auf jeden Fall klasse und sagen DANKE an Stefanie und Sebastian für ihr Engagement. Bitte macht weiter so! #CSR #CorporateSocialResponsibility #WirZusammen

Pumpis für Herzis – was ist das denn?
Pumpis für Herzis ist eine in 2016 gegründete Initiative von Eltern, die Kinder haben, die mit einem Herzfehler geboren wurden. Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, mehr Farbe (und damit Freude) in den tristen, grauen Klinikalltag der Betroffenen zu bringen. Dafür nähen sie selbst aus bunten Stoffen unter anderem Pumphosen („Pumpis“), Beanies, Halstücher, Schühchen, Wickelshirts, Wickelbodys, Pucksäcke, Dufttücher, Spucktücher und kleine Patchworkdecken bzw. sammeln Näh-Spenden für die kardiologischen Stationen für angeborene Herzfehler in den großen Kliniken und Herzzentren. In den Kliniken, mit denen sie zusammenarbeiten, haben sie immer eine „stationäre“ Kiste stehen, aus der regelmäßig verteilt wird. Folglich ist der Bedarf an Nachschub immer da und willkommen.

Wer weitere Informationen zu dieser tollen Initiative möchte und/oder sich selbst einbringen will – sei es durch (Stoff-)Spenden oder selbst genähte Artikel –, findet hier alle weiteren Informationen.

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Gut 150 Mund-Nasen-Masken haben unsere Kollegin Stefanie und ihr Mann Sebastian für den guten Zweck in Handarbeit hergestellt.